
In der Druckerei ist eine mikrobielle Kontamination keine Hypothese – sie führt zu Ausschuss, verlorenem Produktionsvolumen sowie zu Auditfehlern.
Die übliche Desinfektion erfolgt meist mit Wärme, Feuchtigkeit oder aggressiven Chemikalien – Methoden, die mit dem Tempo der UV-Härtung nicht kompatibel sind. Wir haben spezielle Safe UVC-Lampen entwickelt, die perfekt in diesen Arbeitsablauf passen. Dabei wird UVC mit langwelliger Wellenlänge eingesetzt, um die Oberflächen schnell zu desinfizieren, ohne den Härtungsprozess zu stören.
Was wirklich wichtig ist
UVC mit langwelliger Wellenlänge wird in einem bestimmten Bereich eingesetzt, wodurch die MikroorganismendNA zerstört wird – ohne dass dabei Energie an andere Stellen abgegeben wird. Es handelt sich dabei um Quarzlampen unter niedrigem Druck, ohne Ozon, mit einer stabilen Ausgangsintensität von 222 nm. Dadurch wird eine vorhersehbare Spektralintensität erreicht.
Die maximale Strahlungskraft bleibt in der Desinfektionszone konstant. Das System ist so konzipiert, dass es eine wiederholbare Dosis in mJ/cm² bei realistischen Montagerdistanzen liefern kann. Die Geometrie der Reflektoren sowie die Dichroikkontrolle sorgen dafür, dass keine ungebetenen Emissionen entstehen und die Energie genau dort eingesetzt wird, wo sie benötigt wird.
Warum das für die Druckerei ideal ist
Bei UV-Offset-, Flexo- und Siebdruckverfahren hängt die Härtungsgeschwindigkeit von der Leistung der Lampen, der Spektralkompatibilität sowie der Dauer der Belichtung ab. Die zusätzliche Desinfektion darf dieses Gleichgewicht nicht stören. UVC mit langwelliger Wellenlänge ermöglicht eine schnelle, kontaktlose Desinfektion von Rollen, Führungen sowie Oberflächen, die mit dem Produkt in Berührung kommen. Dadurch können Wechsel zwischen verschiedenen Produkten schneller erfolgen und es kommt zu weniger Defekten durch Kontaminationen.
Der Energieverbrauch ist im Vergleich zu thermischen Desinfektionsmethoden gering. Zudem bleibt die Lebensdauer der Lampen dank stabiler Steuerung und effektiver Wärmeabfuhr hoch. Die Leistung bleibt von Schicht zu Schicht konstant.
Praktische Aspekte
Die Geometrie der Lampen spielt eine entscheidende Rolle. Die Leistung nimmt mit dem Umkehrquadrat der Entfernung ab – daher müssen Abstände zwischen den Lampen sowie die Ausrichtung der Reflektoren der gewünschten Dosis angepasst werden.
Auch die Kompatibilität des Substrats und der Beschichtung muss berücksichtigt werden – einige Materialien zeigen unter längerer UV-Belichtung Oberflächeneffekte.
Die Sicherheit der Mitarbeiter ist unverzichtbar. Es sollten Schutzmaßnahmen wie Schutzvorrichtungen und kontrollierter Zugang verwendet werden, damit die Mitarbeiter nicht in das Strahlungsfeld geraten.
Die Lampe muss außerdem an die Spannungsgröße sowie die Anschlussstandards Ihres Systems angepasst werden. Zudem muss sichergestellt werden, dass Ihre Steuerlogik die Anforderungen bezüglich Einschaltung und Überwachung der Lampe erfüllt.